Content-Industrie ist „Alchemie des 21. Jahrhunderts“

Präsidentin Park Geun-hye bei der Eröffnungsfeier des Fusionszentrums für Kultur- und Kreativität am 11. Februar.

Am 11. Februar hat Präsidentin Park Geun-hye an der Eröffnungsfeier eines Zentrums der Fusion von Kultur und Kreativität teilgenommen die  im CJ E&M-Gebäude in Sangam-dong, im Bezirk Mapo-guin Seoul stattfand. Hierbei handelt es sich um eine Einrichtung, die sich mit der Entwicklung von Massenmedien und Popkultur befasst. Präsidentin Park hat sich in dem Zentrum umgesehen, welches das erste von vier ähnlichen Einrichtungen ist, die landesweit geplant sind.

Präsidentin Park betonte die Notwendigkeit, ein angenehmes Umfeld für die Content-Industrie zu schaffen, die ein Kernelement für die Umsetzung der „Kreativwirtschaft“ ist, welche zu den vier zentralen politischen Zielen ihrer Regierung gehört.

Während der Eröffnungsfeier sagte Präsidentin Park „Die Content-Industrie kann der Kern einer ‚Kreativwirtschaft‘ sein, die kleine Ideen und Vorstellungen eines Einzelnen in kommerzielle Massenprodukte verwandeln kann. Sie ist die Alchemie des 21. Jahrhunderts, die ein breites Spektrum an Industriezweigen wie die Tourismusbranche, den Bildungs-, Produktions- und Medizinsektor inspiriert. Sie kann einen neuen Mehrwert schaffen. Dieses Zentrum der Fusion von Kultur und Kreativität wird eine Plattform sein, um kulturelle Bereicherung und eine ‚kreative Wirtschaft‘ zu visualisieren.“

Während der Eröffnungsfeier des Zentrums der Fusion von Kultur und Kreativität hat Präsidentin Park Geun-hye die Bedeutung von Netzwerken unterstrichen, durch die Menschen in Interaktion treten. Im Zentrum eines gigantischen wirtschaftlichen Unterfangens steht der Einzelne, der Kreativität befördern und Synergien zwischen neuen Ideen und der Popkultur-Industrie bewirken wird.

Das Fusionszentrum für Kultur und Kreativität ist Teil von insgesamt vier Zentren zur Weiterentwicklung von Popkultur und Massenmedien, zu denen noch der Unternehmenskomplex für Kultur- und Kreativität, die Akademie für Kultur und Kreativität und das K-Kultur-Tal gehören.

Der erste Standort, das am 11. Februar eröffnete Fusionszentrum für Kultur- und Kreativität, wird für die Weiterentwicklung von Plänen und für die Erarbeitung neuer Inhalte verantwortlich sein. Der Unternehmenskomplex für Kultur und Kreativität, dessen Eröffnung für Ende 2016 geplant ist, wird eine Infrastruktur anbieten, um zahlreichen Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Massenmedien Begegnung und Zusammenarbeit zu ermöglichen. Die Akademie für Kultur und Kreativität, die ebenfalls Ende 2016 eröffnet werden soll, wird für die R&D (Forschung & Entwicklung) –Programme und für die Ausbildung von Arbeitskräften zuständig sein. Das K-Kultur-Tal wird schließlich 2017 gebaut. Hierbei handelt es sich um eine multifunktionale Veranstaltungshalle, die einen K-Pop-zentrierten Vergnügungspark und eine „Hallyu („Koreanische Welle) -Straße“ umfasst, wo Touristen verschiedene Aspekte der koreanischen Massenmedien und Popkultur erleben können. Mit dem Bau der vier Zentren möchte die Regierung einen Zirkel schaffen, der Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Inhalte von der Planungsphase über die Produktion bis zur Visualisierung und schließlich Re-Investition in die Industrie bietet.

Präsidentin Park Geun-hye im Gespräch mit Kulturschaffenden (Fotos: Präsidialamt Cheong Wa Dae)

Nach der Eröffnungsfeier des Fusionszentrums für Kultur- und Kreativität am 11. Februar in Seoul spricht Präsidentin Park Geun-hye mit Leitern von Kulturinstitutionen, jungen Geschäftsführern von Start-Up-Unternehmen sowie mit Musical-Schauspielern und -Schauspielerinnen.

Im Interesse einer erfolgreichen Umsetzung des Plans wird die Regierung einen neuen Fonds in Höhe von 60.000 Milliarden KRW einrichten, der von der Regierungsseite, von öffentlichen sowie privaten Organisationen unterstützt wird. Weitere 200 Milliarden KRW kommen von Seiten der Finanzinstitutionen. Die allgemeine Verwaltung wird durch einen „Sonderausschuss für Kultur- und Kreativwirtschaft“ (inoffizielle Übersetzung) durchgeführt – eine neu eingerichtete Instanz, die Teil des Präsidialkomitees für kulturelle Bereicherung sein wird.

An der Eröffnungszeremonie waren Vertreter von 64 Organisationen beteiligt, darunter das Kulturministerium und relevante öffentliche und private Unternehmen. Insgesamt wurden während der Veranstaltung acht Absichtserklärungen unterzeichnet, die sich auf vier Bereiche beziehen: Bauwesen, Management, Entwicklung und Finanzierung.

 

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