Die lange Geschichte der konfuzianistischen Tradition

(Foto: Landkreis Hamyang-gun in der Provinz Süd-Gyeongsang )

Die Traditionen des Konfuzianismus bestehen seit einem langen Zeitraum.

Der Konfuzianismus prägte das alltägliche Leben der Menschen, seit er im alten Korea in der Periode der Drei Reiche (57 v.Chr -668 n.Chr.) übernommen wurde. Abgebildet wird die Durchführung der Seokjeonje-Rituale, die am 22. März an der konfuzianistischen Schule in Hamyang-eup im Landkreis Hamyang-gun in der Provinz Süd-Gyeongsang durchgeführt wurden.

Das Seokjeongje ist ein Ritual, das an der konfuzianistischen Schule oder Hyanggyo in Korea zu Ehren von Konfuzius durchgeführt wird. Die Bildungseinrichtung unterrichtet Benimmregeln, Etikette und alte Schriften. Während der Joseon-Periode (1392-1910) erhielten viele dieser Schulen vom Königshof Land zum Anbau, Lernmaterialien, Diener oder Sklaven. Im Gegenzug unterrichteten die Schulen die Söhne der adligen Familien. 1894 jedoch verloren die konfuzianistischen Schulen durch eine Modernisierungsreform ihre erzieherische Funktion. Heute werden die Rituale halbjährlich im Frühling und im Herbst durchgeführt. Eine Weihrauch-Zeremonie findet am ersten Tag des Mondmonats und am Tag eines Vollmonds statt. 

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