16 neue Zweige des König-Sejong-Instituts sollen eröffnet werden

Schülerinnen des König-Sejong-Instituts in Bonn (Foto: King Sejong Institute Foundation)
Schülerinnen des König-Sejong-Instituts in Bonn (Foto: King Sejong Institute Foundation)

Weitere Zweige des König-Sejong-Instituts, ein weltweites Netzwerk von Kulturzentren, in denen die koreanische Sprache und Wissen über Geschichte, Musik und Kunst Koreas vermittelt werden, sollen in den kommenden Jahren eröffnet werden.

Die meisten davon sollen in Asien errichtet werden, wo elf neue Zweige in den folgenden fünf Ländern entstehen: in China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Indonesien. Auch in Brasilien und Uruguay wird jeweils ein neues Institut eingerichtet. In den beiden europäischen Ländern Estland und Frankreich sowie in Australien sind ebenfalls neue Zweige geplant.

In diesen ausgewählten Regionen gab es eine wachsende Nachfrage nach Koreanischunterricht. Dank ihrer aktiven Beteiligung können die zusätzlichen Institute neben lokalen Universitäten wie der Can Tho University in Vietnam, der University of La Rochelle in Frankreich und der Macquarie University in Australien ein zusätzliches Bildungsangebot zur Verfügung stellen. Die beiden neuen Standorte Estland und Uruguay werden ihr allererstes koreanisches Sprachinstitut erhalten.

Vom König-Sejong-Institut hieß es, dass es sich „verstärkt um die Verwaltung der Institute kümmern werde, damit die Menschen systematisch und einfach über Korea und seine Geschichte, Musik und Kunst lernen können.“

Vom 14. bis zum 17. Juli wird die King Sejong Institute Foundation die siebte „World Korean Educators Conference“ in Seoul abhalten, ein Austauschprogramm für die Lehrer und Lehrerinnen des Instituts. Die Konferenz wird Kurse zum Bildungsmanagement, Besuche historischer Stätten, Unterricht für traditionelle Musik und Kunst sowie die Gelegenheit für die Lehrkräfte einschließen, Netzwerke untereinander aufzubauen.

Im Jahr 2014 gab es 130 Zweige des König-Sejong-Instituts in 54 Ländern weltweit. Die Gesamtzahl der eingeschriebenen Schüler/innen stieg innerhalb eines Jahres (von 2013-2014) um 18 Prozent, von 37.000 auf 44.000.

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