Junger Koreaner gewinnt Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb

Am 21. Oktober gab das Fryderk Chopin Institute bekannt, dass der Pianist Seong-Jin Cho bei der 17. International Fryderk Chopin Piano Competition die Goldmedaille gewonnen habe. Es ist das erste Mal, dass ein koreanischer Pianist mit der Goldmedaille ausgezeichnet wird, und erst das dritte Mal, dass sie einem asiatischen Pianisten zugesprochen wird, nach Dang Thai Son aus Vietnam im Jahr 1980 und Li Yundi aus China im Jahr 2000.

Die International Fryderk Chopin Piano Competition ist einer der drei weltweit größten Musikwettbwerbe, neben der International Tchaikovsky Competition in Russland und der Queen Elisabeth Competition in Belgien.

Seong-Jin Cho begann mit dem Klavierspiel, als er sechs Jahre alt war. Er gab sein Debüt beim Kumho's Gifted People Concert, als er elf Jahre alt war. Danach war er viele Male bei verschiedenen Wettbewerben der jüngste Gewinner und steht bereits seit langer Zeit im Rampenlicht. Im Jahr 2011 gewann er den dritten Preis bei der International Tchaikovsky Competition in Russland.

Seong-Jin Cho wird nicht nur 30.000 Euro erhalten, rund 37,6 Millionen koreanische Won, sowie die Goldmedaille für den ersten Preis, sondern auch 3000 Euro, etwa 3,8 Millionen koreanische Won, für sein Spiel der besten Polonaise. Durch den Wettbewerb ist es ihm außerdem gelungen, seine Stellung als globaler Künstler zu stärken. Er wird weiterhin überall auf der Welt auftreten und Klavier spielen.

Nach Auftritten in Europa und Asien wird er am 2. Februar nächsten Jahres im Seoul Arts Center mit den anderen Gewinnern des Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs ein Galakonzert geben. Und schließlich wird im nächsten Monat ein Album bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht, in das auch Aufzeichnungen von seinem Spiel beim Wettbewerb einfließen.

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