Korea startet in Rio durch

Kim Yeon Koung, Kapitänin der Volleyball-Frauennationalmannschaft, feiert am 6. August den 3:1-Sieg gegen Japan.

Das Olympische Feuer wurde nun zum ersten Mal in Südamerika entzündet. Mit Apellen zu den natürlichen Ressourcen und zum Klimawandel wurden am 6. August die 31. Olympischen Spiele in Rio de Janeiro offiziell eröffnet. 

Auch wenn für die Eröffnungszeremonie der Spiele von Rio ein niedrigeres Budget als für die Spiele in Peking, London und Sochi zur Verfügung stand, war das Stadion voller Lichter, und es gab Feuerwerkspektakel und Musik, in denen der Geist von Lateinamerika zum Ausdruck kam. 

Das Volleyballteam der Frauen war die erste koreanische Mannschaft, die einen Sieg nach Hause holen konnte. 

Sie traf in ihrem ersten Spiel auf Japan. Nachdem sie bei den Olympischen Spielen 2012 in London im Spiel um den dritten Platz gegen die japanische Mannschaft eine herbe Niederlage erlitten hatte, war die koreanische Mannschaft entschlossen, bei den Spielen in Rio einen Ausgleich zu erzielen. Während des ersten Satzes, der um 9.30 Uhr lokaler Zeit begann, wirkten die Südkoreanerinnen angespannt und verloren sechs Punkte gegen Japan. 

Die Mannschaft fand jedoch wieder in das Spiel zurück. Kim Yeon Koung, eine der weltweit besten Angreiferinnen, machte einige sehr entschiedene Spielzüge und wurde dabei von Lee Jaeyoung unterstützt. Dank des Pritschens von Kim und des Blockens von Yang Hyo Jin gewann Korea den zweiten Satz. Die Gewinnserie der koreanischen Mannschaft hielt auch im dritten und vierten Satz an und führte zu einem Sieg Südkoreas über Japan. Kim Yeon Koung feierte den Sieg ihres Teams, nachdem sie persönlich allein 30 Punkte erzielt hatte. 

Korea gewann seine erste Medaille mit Jeong Bokyeong, dem „kleinen Giganten“ des Judo. 

Jeong trat in der 48-kg-Gewichtsklasse der Frauen an und schlug Mestre Alvarez aus Kuba im Halbfinale. Sie sicherte sich damit eine Silbermedaille. Als geheimer Favorit bei den diesjährigen Spielen besiegte Jeong den Weltchampion Urantsetseg Munkhbat aus der Mongolei im Viertelfinale und zog im Halbfinale besondere Aufmerksamkeit auf sich. 

Die koreanische Bogenschießen-Nationalmannschaft der Frauen winkt der Menge im Sambodromo zu, nachdem sie am 7. August bei den Olympischen Spielen in Rio die Goldmedaille gewonnen hat.

 

Koreas Bogenschießen-Männernationalmannschaft hat in diesem Jahr die erste Goldmedaille nach Hause geholt.

Die Nationalmannschaft der Männer bestehend aus Ku Bonchan, Kim Woojin und Lee Seungyun besiegte die USA am 6. August und konnte somit das Siegertreppchen besteigen. Am Vortag hatte Kim Woo-jin einen Weltrekord erzielt und den Weg zur Goldmedaille geebnet. 

Die koreanische Bogenschießen-Nationalmannschaft der Frauen hatte am Vortag das Nationalteam der Männer angefeuert und holte dann am 7. August eine eigene Goldmedaille. 

Ki Bobae, Choi Misun und Chang Hyejin gewannen Mannschaftsgold, nachdem sie Russland im Finale mit 5-1 besiegten. Seit den Olympischen Spielen 1988 in Seoul hat die koreanische Bogenschießen-Nationalmannschaft nun ihre achte Goldmedaille in Folge gewonnen. 

In der 60-kg-Gewichtsklasse für Judo der Männer gewann An Baul eine Silbermedaille. Gewichtheberin Yoon Jin Hee, deren Ehemann beim Gewichtheben in der 69-kg-Klasse antreten wird, holte in der 53-kg-Gewichtsklasse der Frauen eine Bronzemedaille. 



Mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille steht Korea am 7. August auf Platz 4 der Gesamtrankings dieser Olympischen Spiele. 

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