Korea und Deutschland kooperieren beim ökologischen Landbau

Dr. Chun Hye-Kyung von der NAAS (rechts) und Prof. Dr. Gerold Rahmann vom TI (Foto: NAAS)
Dr. Chun Hye-Kyung von der NAAS (rechts) und Prof. Dr. Gerold Rahmann vom TI (Foto: NAAS)

Zwei Forschungsorganisationen in Korea und Deutschland haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Projekte im Bereich des ökologischen Landbaus durchzuführen.

Die National Academy of Agriculture Science (NAAS, Nationale Akademie für Landwirtschaftswissenschaft), die Teil der Rural Development Administration (RDA, Behörde für landwirtschaftliche Entwicklung) ist, und das Thünen-Institut (TI), ein Bundesforschungsinstitut in Deutschland, haben am 14. November ein Abkommen über die Kooperation beim ökologischen Landbau unterzeichnet.

Das TI, das dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) untersteht, erforscht die wissenschaftliche Entwicklung des ökologischen Landbaus. Es besteht aus 14 Abteilungen.

 

Koreas NAAS und Deutschlands TI unterzeichnen am 14. November eine Absichtserklärung über die Kooperation im Bereich der organischen Landwirtschaft (Foto: NAAS)
Koreas NAAS und Deutschlands TI unterzeichnen am 14. November eine Absichtserklärung über die Kooperation im Bereich der organischen Landwirtschaft (Foto: NAAS)

In der Vereinbarung versprachen die beiden Forschungseinrichtungen, bei der Entwicklung von organischen Landwirtschaftsprojekten in beiden Ländern zu kooperieren. Insbesondere werden sie zusammenarbeiten, um die Bedeutung der Landwirtschaftsindustrie für die heimische Wirtschaft zu erhöhen, Studien über den Einfluss des ökologischen Landbaus auf die landwirtschaftliche Ökologie sowie Austauschprogramme auf Personenebene durchzuführen und in Zukunft mögliche gemeinsame Studien anzustellen.

Zusätzlich einigten sich die beiden Organisationen darauf, die Beziehungen zu deutschen Experten des ökologischen Landbaus auszubauen, um die Qualität der Forschungsstudien zu verbessern und das System der Zusammenarbeit zu stärken.

Bis Ende dieses Jahres planen die beiden Organisationen, eine Trainingseinheit über die Evaluierung der Umwelteinflüsse von Ökobauernhöfen abzuhalten. Auch soll Deutschland seine Erfahrungen und sein Know-how mit den koreanischen Kollegen teilen.

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