Korea und Frankreich bauen Kooperation bei Technologie und Medien aus

Präsidentin Park Geun-hye (Zweite von links) und der französische Präsident François Hollande (rechts) nehmen am 3. Juni im Élysée -Palast in Paris an der Unterzeichnung einer Absichtserklärung teil.

Präsidentin Park Geun-hye und der französische Präsident François Hollande haben sich darauf geeinigt, die Kooperation auszubauen, indem sie bei den kreativen Industrien zusammenarbeiten und gemeinsam eine Vision für die kulturelle Bereicherung entwerfen. Die beiden Staatsoberhäupter hielten auch Gipfelgespräche ab und verabschiedeten aus Anlass des 130. Jahrestags der Etablierung diplomatischer Erklärungen zwischen Seoul und Paris eine gemeinsame Erklärung.

Die gemeinsame Erklärung enthält den Entwurf für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen Korea und Frankreich. In der gemeinsamen Erklärung haben die beiden Staatsoberhäupter noch einmal ihren Willen bekräftigt, zusammenzuarbeiten und Nordkorea dazu zu bewegen, seine Ambitionen bei der Entwicklung von Atomwaffen aufzugeben. Die beiden Politiker einigten sich auch auf die Etablierung einer umfassenden Partnerschaft und Beziehung, nicht nur auf bilateraler, sondern auch auf internationaler Ebene.

Die beiden Länder werden die neuen Industrien stärken, einschließlich Biotechnologie, IT und kultureller Bereiche. Die beiden Politiker verkündeten: „Korea und Frankreich werden die Zusammenarbeit bei der Entwicklung der kreativen Wirtschaft fördern und sich auf die Wissenschaft und fortschrittliche Technologien sowie auf ihr jeweiliges kulturelles Erbe stützen.” Als Ergebnis des Gipfels wurden 27 Absichtserklärungen unterzeichnet.

 

Präsidentin Park und Präsident Hollande lobten das „Jahr des bilateralen Austausches zwischen Korea und Frankreich”, das den 130. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern markiert. In der Erklärung hieß es: „Die Frankreich-Korea-Jahre 2015-2016“, in deren Rahmen verschiedene große Veranstaltungen stattfinden, sind eine bemerkenswerte Gelegenheit, die umfassenden Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern weiterzuentwickeln und das gegenseitige Verständnis und den Austausch zwischen unserer Bevölkerung auszubauen.“ Park und Hollande sprachen auch über eine Zusammenarbeit im Bereich der kulturellen Vielfalt. Durch den kulturellen Austausch, Austauschprogramme für Schüler und Studierende zwischen Bildungseinrichtungen und Universitäten, Ausbildungsprogramme in der Sprache des jeweils anderen Landes, den Austausch in den Bereichen Sport und Medien sowie weitere Partnerschaften soll das gegenseitige Verständnis weiter vergrößert werden.

In ihrem Gespräch über die nordkoreanischen Atomwaffen betonten die beiden Nationen die Wichtigkeit der Durchsetzung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea als Mittel, den Norden zur Aufgabe seiner Atomwaffen zu bewegen. Die beiden Politiker bekräftigen die Notwendigkeit für einen vollständigen, nachweisbaren und unumkehrbaren Abbau des Atomaffen- und Raketenprogramms des Nordens. Sie einigten sich auf eine Zusammenarbeit, um „die Situation im Norden zu überwachen und die Sanktionen umzusetzen, die von der internationalen Gemeinschaft beschlossen wurden.“

Präsident Hollande bekräftigte Frankreichs Unterstützung für Präsidentin Parks „Initiative für eine friedliche Wiedervereinigung auf der koreanischen Halbinsel”, für ihren „Vertrauensbildungsprozess auf der koreanischen Halbinsel”, ihre „Initiative für Frieden und Kooperation in Nordostasien” und für ihre „Eurasien-Initiative“.

Und schließlich einigten sich die beiden Nationen auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit bei globalen Belangen wie dem Kampf gegen den Klimawandel und eine zügige Umsetzung des Aktionsplans des Pariser Abkommens, das von 195 Ländern während der UN-Klimakonferenz in Paris unterzeichnet wurde. Die beiden Seiten sagten, dass sie ihre gemeinsamen Bemühungen weiter ausbauen wollten, Entwicklungshilfe zur Verfügung zu stellen und die Menschenrechte zu stärken.

Foto: Cheong Wa Dae

Zurück