Neue Ministerien für öffentliche Sicherheit und Personalwesen

Premierminister Chung Hongwon (Foto: Sekretariat des Preminierministers)

Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit wurde am 19. November gegründet, um einen effektiveren Katastrophenschutz zu gewährleisten. Am selben Tag wurde auch das Ministerium für Personalmanagement gegründet, um das Personalwesen im öffentlichen Sektor zu verbessern.

Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit wird dem Sekretariat des Premierministers unterstehen und über 10.000 Mitarbeiter haben. Es wird zwei aufgelöste Behörden übernehmen – die Nationale Behörde für Krisenmanagement und die Koreanische Küstenwache – und sie in einen zentralen Krisenstab und ein Hauptquartier für Küstensicherheit umwandeln. Schließlich wird das neue Ministerium die Funktionen für öffentliche Sicherheit und Krisenmanagement vom ehemaligen Ministerium für Sicherheit und öffentliche Verwaltung übernehmen und seine eigenen Abteilungen für öffentliche Sicherheit und Krisenmanagement gründen. Darüber hinaus wird das Ministerium eine Sonderabteilung für die Bewältigung von Krisen einrichten, um mit verschiedenen Katastrophen umzugehen, die Flugzeuge, Energie, Chemikalien, Gas und Telekommunikation betreffen.

„Die beiden Ministerien bilden die Achse der nationalen Innovation im öffentlichen Sektor“, sagte Premierminister Chung Hongwon. „Das neue Ministerium für Öffentliche Sicherheit muss schnell effektive, umfassende Krisenmanagementsysteme aufbauen und die öffentliche Sicherheit schützen. Da die Funktionen, die früher getrennt waren, nun zusammengelegt wurden, sollten die Mitarbeiter der Einrichtungen sich schnell integrieren, und das Ministerium sollte solide Kommandostrukturen haben.“

„Aufgrund der schmerzhaften Lektion durch das Sinken der Sewol-Fähre sollten wir unsere Kapazitäten für das Krisenmanagement deutlich stärken”, fügte er hinzu.

In Bezug auf das Ministerium für Personalmanagement sagte Chung: „Da es für Innovationen im Personalwesen verantwortlich ist, muss es die Reformen im öffentlichen Sektor entschieden vorantreiben und sich zu einem Fundement für die nationale Innovation entwickeln. Das Ministerium muss den Schwerpunkt auf Expertise und Transparenz legen und öffentliche Ämter schaffen, die mehr Wettbewerbsfähigkeit und Integrität besitzen und stärker respektiert werden.“

Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit wird über 10.045 Beamte und Angestellte verfügen. Darunter sind auch 9372 Bedienstete, die aus anderen Ministerien und Behörden kommen.

Im Falle eines schweren Unglücks wird der Premierminister als Leiter des zentralen Krisenstabs fungieren. Dies wird die Gesamtkontrolle, die Befehlsgewalt und die Mediation im Umgang mit aufkommenden Notfällen signifikant stärken. Zusätzlich wird ein neuer Sekretärsposten für Krisenmanagement im Sekretariat der Präsidentin geschaffen, um dort die Unterstützung für das Krisenmanagement auszubauen.

Das Ministerium für Personalmanagement wird die Position eines Generaldirektors für Information im Bereich des Personalwesens schaffen, um die Funktion zur Erschließung neuer Humanressourcen zu verbessern. Außerdem soll eine Abteilung für die Überprüfung von Beschäftigungspolitik entstehen, die Beurteilungen von Pensionären des öffentlichen Dienstes vornimmt.

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