NYT nennt Kimchi „koreanisches Soul-Food”

In einem kürzlich erschienenen Artikel sprach sich die „New York Times“ lobend über das Kimchi aus.

Die Tageszeitung mit Sitz in New York berichtete in einem Artikel vom 20. Januar, „Cooking With Kimchi“ (,Kochen mit Kimchi‘), dass „es das Rückgrat der koreanischen Küche“ sei, dass es „begeistert zu jeder Mahlzeit gegessen wird und dass das Alltagsleben ohne es unvorstellbar ist”. Die Zeitung verglich Kimchi mit Sauerkraut, einem deutschen Gericht aus eingelegtem Kohl, und schrieb: „Es wird ihm nicht gerecht, es einfach als fermentierte Gemüsemischung oder Pickle zu beschreiben. Hierbei handelt es sich um koreanisches Soul-Food“.

In der Tageszeitung hieß es, dass Kimchi fast jedes koreanische Essen aufwerten könne und dass es in der traditionellen Küche häufig als Beilage für Grillgerichte wie Rippchen oder Galbi verwendet wird, die mit gedünstetem Reis serviert werden. Sie schrieb auch, dass „es den Gerichten mehr Charakter verleiht, wenn es Suppen, Eintöpfen, Nudel- oder Reisgerichten beigefügt wird.“ Sie nannte das Beispiel von Kimchi Jjigae, „einer herzhaften, traditionellen, eintopfähnlichen Suppe, in der Schweinebauch und Kimchi zusammen dünsten, bis die Gesamtheit wahrlich großartiger ist als die Summe ihrer Zutaten.“

Die „New York Times“ schrieb: „In den USA ist fertig hergestelltes Kimchi nun an mehr Orten erhältlich als jemals zuvor. Sie finden es natürlich in koreanischen Lebensmittelgeschäften und in Gesundheitsläden, aber auch viele Supermärkte bieten Kimchi an.“ Sie erklärte auch, dass es Hunderte von Variationen von Kimchi gebe, die vor Jahrhunderten entwickelt wurden, und dass jede Familie in Korea ihr eigenes Kimchi herzustellen pflegte.

Bezüglich der gesundheitlichen Wirkung des Kimchi schrieb die „New York Times“: „Es ist probiotisch wie Joghurt, fördert die Verdauung und stärkt das Immunsystem.”

Abschließend fügte die Zeitung hinzu: „Ein typischer Kimchi-Behälter enthält Kohlendioxid; es kann explosiv sein“. Der Deckel müsse deshalb langsam geöffnet werden.

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