Präsidentin Park betont die enge wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Korea und der Mongolei

Foto: Cheong Wa Dae

Am 18. Juli hat Präsidentin Park Geun-hye den mongolischen Parlamentspräsidenten Miyeegombo Enkhbold und den mongolischen Premierminister Jargaltulga Erdenebat getroffen, um über den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Korea und der Mongolei zu sprechen.

Präsidentin Park gratulierte zunächst den beiden mongolischen Politikern zu ihrer kürzlichen Amtsübernahme und sagte: „Unsere bilateralen Beziehungen haben sich in den vergangenen Jahren in einer Vielzahl von Bereichen weiterentwickelt, darunter Wirtschaft, Handel, Personen- und Kulturaustausch.“

„Eine besseres Umfeld, das koreanischen Unternehmen in der Mongolei Investitionen ermöglicht, wird zu einem Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern beitragen. Darüber hinaus rufe ich die mongolische Regierung dazu auf, mehr Anstrengungen in den Ausbau der wirtschaftlichen Kooperation zu investieren, unter anderem in die Erhöhung der Zahl der Flüge, um mehr Passagiere und materielle Ressourcen zu befördern, und die Unterzeichnung eines Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (WPA)“, sagte Präsidentin Park.

Der Parlamentspräsident und der Premierminister der Mongolei sprachen beide ihre Hoffnung aus, dass es möglich sein werde, die umfassende Partnerschaft ihres Landes mit Seoul auszubauen. „Wir hoffen auf eine Kooperation mit der koreanischen Regierung, um gemeinsame Projekte durchzuführen. Ebenso hoffen wir, ein gemeinsames Forschungsteam über das WPA zu gründen, das dazu beitragen wird, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Korea und der Mongolei zu vitalisieren“, sagte Enkhbold. Der Premierminister sagte: „Als viertgrößter Handelspartner der Mongolei wird Seoul hoffentlich den Handel und die Investitionen mit uns weiter ausbauen.“

Auf der letzten Station ihres Staatsbesuches in der Mongolei nahm Präsidentin Park am 18. Juli am Koreanisch-Mongolischen Wirtschaftsforum teil. Dort stellte sie eine Reihe von Maßnahmen zum weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern vor.

In Anwesenheit von mehr als 300 Unternehmern aus beiden Ländern rief die Präsidentin Wirtschaftsführer und Regierungsbeamte zu mehr Unterstützung auf, während sie Wege vorstellte, wie sich der bilaterale Handel und bilaterale Investitionen sowie die Zusammenarbeit in den Bereichen Infrastruktur, erneuerbare Energien und Gesundheitswesen weiter ausbauen lassen.

„Wie Dschingis Khan, der mongolische Held, der einen großen Teil Asiens und selbst Europas besetzte, können Unternehmer wie Sie das wirtschaftliche Territorium Ihres Landes erweitern, indem Sie neue Märkte weltweit erschließen. Sie sind die Dschingis Khans von heute“, sagte die Präsidentin bei ihrer Rede während des Forums.

„Es ist notwendig, dass wir weiterhin einen offenen Handel betreiben und dass wir unser Handelsvolumen erhöhen, das sich gegenwärtig nur auf Fahrzeuge und mineralische Ressourcen erstreckt, um eine Vielzahl an unterschiedlichen Bereichen einzuschließen”, betonte sie. „Angesichts des Wirtschaftspotenzials, das wir beide haben, gibt es große Chancen auf einen Ausbau der Kooperation in einer Vielzahl an Bereichen.“

Die Präsidentin sagte abschließend: „Wir könnten die Zusammenarbeit im Bereich Infrastruktur intensivieren, insbesondere bei Elektrizität, Transportwesen und Stadtentwicklung. Wenn sich koreanische Unternehmen, von denen einige weltweit erstklassige Stromversorgungsnetzwerke und elektrische Infrastruktur bauen, sich an Projekten für die Infrastruktur in der Mongolei beteiligen, wäre dies eine Win-Win-Situation für beide Länder.“   

 

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