Rekorderdbeben der Stärke 5,8 ruft nationale Sicherheit ins Gedächtnis

Präsidentin Park Geun-hye fordert am 13. September ihren Regierungsstab auf, die Sicherheitsmaßnahmen aufgrund des Erdbebens in Gyeongju am 12. September einer Prüfung zu unterziehen.

„Dieser Vorfall ist ein Signal angesichts der vorherrschenden Meinung, dass Korea relativ sicher vor Erdbeben sei“, sagte Präsidentin Park Geun-hye bei einer Kabinettsitzung am 13. September. 

Präsidentin Park sagte: „Angesichts des Vorfalls in Gyeongju, das gestern von zwei Erdbeben der Stärke 5,1 und 5,8 betroffen war, müssen wir alle Maßnahmen des entsprechenden Krisenmanagements überprüfen, dies gilt insbesondere für die Atomkraftwerke und die Atommülllager.“ Sie forderte ihre Regierung auf, sorgfältige Vorbereitungen zu treffen für den Fall, dass sich in Zukunft stärkere Erdbeben ereignen. 

Im Hinblick auf die entstandenen Schäden forderte Präsidentin Park, „ein Inspektionsteam an den Ort des Geschehens zu schicken, um die Höhe der Schäden zu beziffern und die Hintergründe des Erdbebens zu analysieren, um mögliche Gefahren für die Nation zu minimieren“.

Präsidentin Park Geun-hye bei einer Kabinettsitzung im Präsidialamt Cheong Wa Dae am 13. September.

Das Ministerium für öffentliche Sicherheit gab bekannt, dass sich am 12. September um 19:44 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5,1 ereignete. Das Epizentrum lag 9 Kilometer entfernt von der südwestlichen Stadt Gyeongju, gelegen in der Provinz Gyeongsangbuk-do. Diesem Beben folgten um 20:32 Uhr ein zweites Beben mit der Stärke 5.8 und nach zwei kleineren Nachbeben der Stärke 3. 

Im Ganzen wurden 253 Schadensfälle gemeldet, darunter acht verletzte Personen, 106 beschädigte Häuser und 16 beschädigte Wasserleitungen.

 

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