Seminar befasst sich mit Zukunft der Akademie für asiatische Kultur

Fotos: Asiatischer Kulturkomplex
Fotos: Asiatischer Kulturkomplex

Nun sind es nur noch fünf Monate bis zur Eröffnung des Asiatischen Kulturkomplexes in Gwangju. Am 30. April war Seoul Gastgeber des dritten Seminars über die Visionen und Pläne der neuen Akademie für asiatische Kultur (ACA) innerhalb des Komplexes.

Die ACA, eines von fünf Kulturzentren, die zum Komplex gehören, wird sich für die Bewahrung der Vielfalt aller asiatischer Kulturen einsetzen. Ihr Ziel wird es sein, Ressourcen über die asiatischen Kulturen zu erforschen, zu sammeln und zu bewahren. Die Vertreter der kreativen Industrien sowie Künstler und Künstlerinnen werden die Ressourcen der ACA für ihre Arbeit nutzen können. Die ACA wird sich auch dafür einsetzen, internationale Experten für die Weiterentwicklung der Kulturen in Asien auszubilden.

Der Titel des Seminars lautete: „Die Zukunft der Akademie für asiatische Kultur“. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen diskutierten über ihre Visionen für die Akademie und deren zukünftige Richtung.

Die erste Vortragende war Elisabeth van Odijk, die Direktorin der niederländischen Rijksakademie. Sie teilte mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Wissen aus der 145-jährigen Geschichte ihrer Akademie. Die Institution, die 1870 gegründet wurde, bildet Experten und Expertinnen für den Bereich der Bildenden Künste aus, indem sie eine Vielzahl von Kunstprogrammen anbietet und ein Netzwerk bestehend aus Künstlern und Fachleuten unterstützt. Es gibt verschiedene Bemühungen, Kooperationsbeziehungen zwischen der Akademie in den Niederlanden und der ACA aufzubauen, welche für mehr Austausch und eine Weiterentwicklung der Beziehungen sorgen werden.

Professor Kim Jae-wung von der Chungang University betonte die Bedeutung und Notwendigkeit von Bildungsexperten solcher Kultureinrichtungen. Er wies darauf hin, dass es wünschenswert für diese Pädagogen sei, eine wichtige Rolle in der Ausbildung zu spielen, indem sie Programme entwerfen und Studierende beraten. Er betonte auch, dass die ACA den Ausbau von Netzwerken mit verschiedenen lokalen Organisationen, Kunstexperten und zivilen Gruppen ermutigen werde, die alle einen guten Weg darstellen, um die Studierenden zu unterstützen.

Schließlich hielt Claudia Pestana, die eine der leitenden Forscherinnen an der ACA sein wird, einen Vortrag über die Pilotprogramme, die in Korea für Künstler und Designer durchgeführt werden sollen. Sie betonte, dass sich die Programme gut entwickeln würden und sagte der ACA eine positive Zukunft voraus.

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