Seoul und Tokio stärken ihre Verbindung und Kooperation bei Denuklearisierung

Präsidentin Park Geun-hye und Japans Premierminister Shinzo Abe posieren für ein Foto im Vorfeld ihrer Gespräche in Vientiane am 7. September. Die beiden Regierungschefs sprachen über Methoden der Kooperation in Bezug auf Nordkoreas Atomwaffen und bessere Beziehungen zwischen Seoul und Tokio. 

 

 Präsidentin Park Geun-hye und der japanische Premierminister Shinzo Abe trafen sich am 7. September zu Gesprächen in der laotischen Hauptstadt Vientiane. Die beiden einigten sich darauf, eng beim Problem der nordkoreanischen Atomwaffen zusammenzuarbeiten und die Beziehungen beider Länder weiterzuentwickeln. 


Da eine Kooperation zwischen Südkorea, Japan und den USA dazu beitrug, dass die UN eine Pressemitteilung über den nordkoreanischen Abschuss von ballisitischen Raketen veröffentlichen konnten, einigten sich beide Regierungschefs darauf, weiter mit den USA zusammenzuarbeiten, um noch effektiver auf derzeitige und eventuelle zukünftige Provokationen Nordkoreas reagieren zu können. 

„Um Nordkorea unter Druck zu setzen, müssen wir verschiedene Möglichkeiten wie z.B. die friedliche Umsetzung der Resolution 2270 des UN-Sicherheitsrates in Betracht ziehen, um Nordkorea zu verdeutlichen, dass die Fixierung auf Atomwaffen das Land noch tiefer in die Isolation treiben und letztendlich zur seiner Selbstzerstörung führen wird“, sagte Präsidentin Park.

Der japanische Premierminister Shinzo Abe nannte den von Nordkorea vor kurzem durchgeführten Abschuss einer ballistischen Rakete eine „unbeschreibliche Gewalt“. Er hofft, dass Südkorea und Japan zusammen mit dem UN-Sicherheitsrat kooperieren können, um Pjöngjangs Drohungen gewachsen zu sein. 

 

Präsidentin Park Geun-hye (links) und Japans Premierminister Shinzo Abe bei Gesprächen in der laotischen Hauptstadt, Vientiane am 7. September.

 

„Die Beziehungen zwischen Seoul und Tokio machen Fortschritte seit der Lösung des „Trostfrauen“-Problems Ende letzten Jahres, welche die Grundlage geschaffen hat, zusammen an verschiedenen Herausforderungen und Aufgaben zu arbeiten“, sagte Präsidentin Park. 

Sie schlug dem japanischen Premierminister vor, dass Seoul und Tokio weiter kooperieren, sodass die Opfer des „Trostfrauen“-Problems ihren Stolz und ihre Würde zurückerlangen, um deren Wunden zu heilen. 

„Ich bin froh, dass das gegenseitige Verständnis und die Bereitschaft, mehr über den anderen zu lernen, bei beiden Nationen zunimmt. Ich hoffe, dass wir diese positive Haltung für eine bilaterale Zusammenarbeit ausbauen können“, sagte Präsidentin Park.

Der japanische Premierminister stimmte dem zu und sagte: „Ich bin glücklich den Fortschritt in den Beziehungen unserer Länder zu sehen - jetzt, wo das Problem der „Trostfrauen“ gelöst ist.“ 

„Ich hoffe, dass ich mit Präsidentin Park zusammenarbeiten kann, um bilaterale Beziehungen zu entwickeln, die ein Ort der zukunftsorientierten Kooperation sind und eine neue Ära in den Beziehungen zwischen Tokio und Seoul einzuläuten“, sagte er.

 

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