Sprung-, Fuß- und Handtechniken bei Internationalem Taekwondo-Cup in Berlin

Foto: Koreanisches Kulturzentrum

Am 31. Oktober waren in der Sporthalle Schöneberg in Berlin Sprünge, Tritte und Fußtechniken zu sehen: Dort fand der Internationale Taekwondo-Cup 2015 statt. Koreanische Taekwondo-Sportler demonstrierten in einigen der Vorführungen ihre Techniken.

Im November 1964 stattete Präsident Park Chung-hee dem damaligen Westdeutschland einen Staatsbesuch ab. Als der Präsident am Flughafen München ankam, sah er eine Gruppe Deutscher, die eine Taegeukgi schwenkten, die koreanische Nationalflagge. Die Deutschen hatten erstmalig über das Land Korea durch das Taekwondo erfahren. Das veranlasste den Präsidenten dazu, ein Taekwondo-Demonstrationsteam nach Europa zu entsenden. Im Oktober des darauffolgenden Jahres wurde das aus fünf Sportlern bestehende Team offiziell auf eine Reise über den Kontinent entsandt.

Foto: Koreanisches Kulturzentrum

Das Team besuchte fünf deutsche Städte wie Frankfurt, München und Berlin und reiste dann weiter nach Italien, Ägypten und in die Türkei. Deutschland war das Basislager für das Taekwondo in Europa, während es sich weiter ausbreitete und auf dem ganzen Kontinent immer populärer wurde. All die Taekwondo-Demonstrationsteams, die heute die Welt bereisen und Informationen über den traditionellen Kampfsport verbreiten, sind Nachfolger dieses ersten Teams.

Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Entsendung des ersten Taekwondo-Demonstrationsteams nach Deutschland fand nun eben dort der erste „Internationale Taekwondo-Cup” (,Berlin Mayor's Cup International Taekwondo Competition’) statt.

Rund 600 Taekwondo-Sportler aus Europa einschließlich Deutschlands, Schwedens und Dänemarks nahmen an dem diesjährigen Wettbewerb teil. Das Turnier wird als eine Gelegenheit gesehen, die Popularität des Taekwondo in Europa auszubauen.

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