Weihnachtsmann bietet Sicherheit als Geschenk an

Foto: Hankook-Ilbo
Foto: Hankook-Ilbo

Im Weihnachtsmannkostüm besteigen Rettungskräfte am 21. Dezember, vier Tage vor Weihnachten, den Haegolbawi oder „Skelettfelsen“ des Bergs Bukhansan. Sie sehen aus wie Weihnachtsmänner, die den Schornstein hinaufklettern, um Geschenke zu bringen.

Der Weihnachtsmann ist zu einer Felswand des Berges Bukhansan, dessen Ausläufer sich über Seoul und Gyeonggi-do (Provinz Gyeonggi) erstrecken, gekommen.

Vier Tage vor Weihnachten, am 21. Dezember, hat eine Gruppe professioneller Bergsteiger in Weihnachtsmannkostüm den Haegolbawi, den „Skelettfelsen“ unterhalb der Bergspitze Yeongbong, bestiegen. Die Felswand hat ein Gefälle von 90 Grad. Die weißen Bärte der Weihnachtsmänner wehten im Bergwind.

Die ungewöhnliche Szene zog bald die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Die Bergsteiger, die dort ihr Wochenende verbrachten, begannen, Fotos zu machen. Bei den Weihnachtsmännern handelt es sich um Kim Changgon und seine Mitarbeiter, die Teil der Rettungspolizei des Berges Bukhansan sind.

Kim, der die Rettungsmannschaft leitet, sagte: „Wir sind in Weihnachtsmannkostümen auf den Berg geklettert, um allen Bergsteigern, die in diesem Winter zum Bukhansan kommen, einen sicheren Aufstieg zu wünschen. Wir sind auf den Haegolbawi gestiegen, als wären wir Weihnachtsmänner, die zum Geschenke-Bringen den Schornstein hinaufklettern.“ Das Schornsteinklettern ist eine fortschrittliche Klettertechnik, wie sie an diesem Tag unter Beweis stellten. Sie kommt zum Einsatz, wenn man eine tiefe Felsspalte hinaufsteigt, deren vertikale Seiten fast parallel sind, mit kaum genug Raum für den Körper des Bergsteigers.

„Jedes Jahr besuchen mehr als zehn Millionen Menschen den Berg Bukhansan. Die Berge hier hatten sogar die Ehre, als Nationalpark mit der höchsten Besucherzahl pro Quadratmetern ins Guinness-Buch der Weltrekorde aufgenommen zu werden”, berichtete Kim.

„Viele betrachten die Gipfel des Bukhansan als Erhebungen, die man leicht erklettern kann, weil sie leicht dorthin kommen können. Die Berge hier haben allerdings viele raue, steile Felswände und viele schwierige Wege. Besonders im Winter müssen die Bergsteiger die richtige Winterkleidung tragen und sollten mit der passenden Ausrüstung ausgestattet sein, so wie Bergsteigerstiefel und Steigeisen. Andernfalls könnte es zu Unfällen kommen“, sagte er.

„An den ausgewiesenen Bergwegen ereignen sich nicht viele Unfälle. Wenn sich die Leute von den Pisten entfernen, ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass sie einen unerwarteten, schweren Unfall haben”, sagte Kim und drängte die Leute, sich an alle Sicherheitsvorkehrungen zu halten.

Zurück